Kirschlorbeer richtig Pflegen
Der Kirschlorbeer ist vor allem als immergrüne Hecke oder auch Einzelstehend im Garten beliebt. Ursprünglich stammt der Kirschlorbeer aus Kleinasien, wo er auf mageren Böden in Höhen von bis zu 2000 m wuchs. Damit ist er eine recht anspruchslose Pflanze und benötigt nur wenig Pflege.
Regelmäßiger Rückschnitt für die optimale Wuchshöhe
Der Kirschlorbeer ist eine sehr üppig wachsende Pflanze. Je nach Sorte kann er bis zu 50 cm pro Jahr wachsen. Daher muss der Kirschlorbeer regelmäßig kräftig zurückgeschnitten werden. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr, bevor die ersten Triebe zu sehen sind. Verwenden Sie zum Schneiden eine Gartenschere. Mit einer elektrischen Heckenschere könnten viele Blätter verletzt werden und damit das schöne Grün unschön zurückbleiben. Daher ist das manuelle Beschneiden des Kirschlorbeers von Vorteil. Stehen mehrere Pflanzen beieinander, sollten diese ebenfalls im Frühjahr ausgelichtet werden. Dadurch wird ein verwachsen der Pflanzen miteinander verhindert. Schneiden Sie den Rasen unterhalb des Kirschlorbeers sollte regelmäßig zurück. Hierdurch wird eine unkontrollierte Selbstaussaat der Pflanze vermieden.
Ausreichend Feuchtigkeit, aber keine Staunässe
Wenn der Kirschlorbeer über einen längeren Zeitraum Trockenheit ausgesetzt ist, wird er anfällig für Krankheiten. Vor allem Pilzkrankheiten können die Pflanze sehr schädigen. Daher sollten Sie darauf achten, dass Sie bei Trockenheit regelmäßig wässern, wenn die oberste Erdschicht unter der Pflanze trocken ist. Es gilt aber in jedem Fall Staunässe zu vermeiden, da der Kirschlorbeer darauf empfindlich reagiert. Sollte Ihre Hecke doch einmal von einer Pilzkrankheit befallen sein, hilft nur ein radikaler Rückschnitt. Dieser ist bis knapp über dem Boden möglich, da der Kirschlorbeer in der Regel wieder gut austreibt. Nur durch das massive Zurückschneiden können Sie sicher sein, dass der Pilz nicht wiederkommt.
Die Pflege des Kirschlorbeers ist unkompliziert und nur wenig aufwändig. Die Hauptaufgaben beschränken sich auf das Zurückschneiden im Frühjahr und das gelegentliche Wässern bei Trockenheit. Haben Sie eine frostempfindliche Sorte im Garten, sollte in kalten Wintern ein Frostschutz verwendet werden. Bei Temperaturen von unter -20° C könnten sonst Frostschäden entstehen und die schöne immergrüne Pflanze nachhaltig schädigen.

25. Jan, 2012 
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